1 Einleitung

Das vorliegende Elternreglement der Kinderkrippen Sonneschii Hausen und Birr orientiert Eltern und weitere Interessierte, die ihr Kind in die Krippe bringen möchten über Grundsätze, Tagesablauf, Personal und Tarife. Bei Vertragsabschluss zwischen Eltern und Kinderkrippe Sonneschii ist das Elternreglement Bestandteil des Vertrages.
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2 Ziele und Grundsätze

Die Kinderkrippe Sonneschii Birr betreut in einem grossen Haus mit eigenem Garten Kinder im Alter von 3 Monaten bis Ende Kindergartenalter auf einer altersgemischten Kindergruppe.
Im Sonneschii Hausen betreuen wir in einem grossen Hausen mit eigenem Graten und Sportplatz Kinder im Altern von 3 Monaten bis Ende Kindergartenalter auf zwei altersgemischten Kindergruppen.

Mit dem altersspezifischen Arbeiten können wir das Kind als Individuum im körperlichen, sprachlichen, geistigen, emotionalen, seelischen Bereich begleiten und unterstützen, sowie sie in ihren Stärken fördern. Unsere Aufgabe ist es, die Kinder aufs Leben vorzubereiten und in kleinen Schritten helfen die Welt zu entdecken. Wir legen viel Wert auf einen respektvollen Umgang und sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst. In der Arbeit mit den Kindern ist uns eine liebevolle, konsequente und situationsbezogene Erziehung wichtig. Rituale wie der Singkreis, dass Geburtstagsfeiern, Feste und Bräuche sowie einen geregelten Tagesablauf verschaffenden Kindern Sicherheit und helfen ihnen, sich im Alltag zu orientieren. Wir motivieren die Kinder und arbeiten mit ihren Stärken. Dies ist für den Aufbau des Selbstbewusstseins wichtig und gibt ihnen Erfolgserlebnisse. Wir nehmen uns Zeit, um richtig und genau hinzuhören und können auch selbst immer wieder von den Kindern dazu lernen.

Wir arbeiten mit einem themenbezogenem Jahresplan. Die Monatsthemen werden im Wochenplan mit verschiedenen Aktivitäten nach dem pädagogischen Konzept umgesetzt. Wir gehen täglich nach draussen damit die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachkommen können. Die Kinder sollen Kleidung tragen, welche auch schmutzig werden darf und wettergerechte ist. Einmal im Monat unternehmen wir etwas Besonderes wie einen Ausflug, einen Fasnachtsumzug oder besuchen einen Bauernhof. Die Daten sind im Jahresplan festgehalten und können zwischen den Einrichtungen variieren. In der Elternarbeit ist uns eine gute Zusammenarbeit sehr wichtig und dass wir dasselbe Ziel vor Augen haben - das Wohl der Kinder.

Der Elternkontakt ist ein wichtiger Bestandteil. Wir organisieren monatlich verschiedene Elternanlässe, wie zum Beispiel einen pädagogischen Elternabend, Osterbrunch, Bastelnachmittag, Fasnachtsumzug oder gehen gemeinsam den Samichlaus suchen. In der ersten Septemberwoche feiern wir unser jährliches Sommerfest mit allen drei Einrichtungen zusammen. Da wir morgens und abends oft nicht genügend Zeit aufbringen können für lange Gespräche, haben wir fix einmal im Jahr Elterngespräche. Es ist uns wichtig, den Tagesablauf auf die Bedürfnisse der Kinder anzupassen. Die Woche wird im Voraus geplant, kann jedoch Abweichungen aufweisen. Die täglich gezielten Aktivitäten in Kerngruppen unterstützen die spezifische Förderung der Kinder in ihren Entwicklung wie zum Beispiel die Sozialkompetenz, Stärken des «Wir-Gefühl» in der Umwelterfassung, das Lernen von Jahreszeiten, die Fein- und Grobmotorik, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstständigkeit und die geistige Entwicklung. Im Freispiel haben die Kinder die Möglichkeit erlebte Situationen zu verarbeiten, sei das im Rollenspiel, beim Malen, beim Austoben oder beim Erzählen. Die Betreuerinnen halten sich im Freispiel bewusst im Hintergrund und beobachten.

Die Krippe ist ein Lebensraum, der kindgerecht und pädagogisch sinnvoll eingerichtet ist. Wir arbeiten mit verschiedeneren Arbeitsweisen wie z.B. den Leitsatz von Maria Montessori “Hilf mir es selbst zu tun” oder mit Ansätzen aus dem Elmar Konzept, welches von verschiedenen Kita-Leitungen erarbeitet worden ist und dem Berliner Eingewöhnungskonzept von Hans-Joachim Laewen.

 

3 Trägerschaft

Träger der Tagesstruktur und Kinderkrippe Hausen ist der Verein Kinderkrippe Sonneschii Hausen, Liseliweg 1, 5212 Hausen. Träger der Krippe Birr ist der Verein Kinderkrippe Sonneschii Birr, Holzgasse 26, 5242 Birr.

Der Verein Sonneschii besteht aktuell aus Vorstandspräsident Beat Frühauf, Vizepräsident Enrico Galavotti, und Cristina Frühauf Personalverantwortliche.

 

4 Personal

Wir arbeiten nach den schweizerischen Richtlinien für Kinderkrippen und erfüllen den notwendigen Personalschlüssel, um Einrichtungen in unserer Grösse führen zu dürfen. Das Team besteht aus Kitaleitung, Administrativer Leitung, Stellvertretende Kitaleitung, Gruppenleitung, Miterzieherinnen, Auszubildende und Praktikanten. Je nach Auslastung kann sich der Personalschlüssel ändern.

Kitaleitung      Administrative Leitung  Stellvertretende Kitaleitung Gruppenleitung Mitaerzieherin    Auszubildende

 

 

5 Öffnungszeiten, Feiertage und Betriebsferien

Die Krippen sind von Montag bis Freitag von 06.45 – 18.30 Uhr geöffnet. An den gesetzlichen und lokalen Feiertagen bleiben die Krippen geschlossen. Vor den gesetzlichen und lokalen Feiertagen schliesst die Krippe bereits um 17.00 Uhr.

Die Krippen machen Betriebsferien während zweier Wochen im Sommer sowie eine Woche über Weihnachten und Neujahr
(24.12.-2.1.). Die Betriebsferien im Sommer werden jeweils zu Beginn des Jahres bekannt gegeben.

Die Krippe ist folgenden gesetzlichen Feiertagen geschlossen: Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag.
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6 Aufnahmebedingungen und Anmeldung

Bei einem Besichtigungstermin zeigen wir die Einrichtung und beantworten Fragen. In einem Gespräch erklären wir den Tagesablauf, die Konzepte und informieren rund um den Kita-Alltag. Dazu nehmen wir Bei einem Besichtigungstermin zeigen wir die Einrichtung und beantworten Fragen. In einem Gespräch erklären wir den Tagesablauf, die Konzepte und informieren rund um den Kita-Alltag. Dazu nehmen wir uns viel Zeit. Anmeldungen können auch schon im Voraus gemacht werden, sofern Plätze verfügbar sind. Um sich einen Platz zu sichern, gibt es die Möglichkeit diesen kostenpflichtig zu reservieren. Kinder von Hausen bzw. Birr werden bei gleichwertiger Begebenheit vorgezogen. Geschwister von Kindern, die in der Kita bereits betreut werden, haben ebenfalls Vorrang. Falls die passende Gruppe voll ist, wird eine Warteliste geführt. Grundsätzlich sind unsere Türen allen Kindern offen und sind herzlich willkommen.

Das Kind sollte sich im Kita-Alltag ohne 1:1 Betreuung orientieren können. Kinder mit besonderem Betreuungsumfang können wir nur in Begleitung von geschultem Personal aufnehmen. Eine Aufnahme muss vom Vorstand bewilligt werden.

Die Mindestbesuchszeit in den Kitas beträgt zwei ganze Tag oder drei halbe Tage pro Woche. In der Tagesstruktur gibt es keine Mindestbesuchszeit. Die Anmeldung muss schriftlich und vollständig mit dem Anmeldeformular «Anmeldung Tagesstruktur» ausgefüllt und unterzeichnet werden. Erst wenn die Leitung unterschrieben hat, ist die Anmeldung gültig. Das Elternreglement ist Bestandteil des Vertrages. Alle Dokumente befinden sich auf der Homepage www.kinderkrippe-sonneschii.ch oder werden bei der Besichtigung abgegeben. Die Eltern sind verpflichtet, Stundenplan, sowie Freizeitaktivitäten, welche von der Tagesstruktur besucht werden, dem Personal schriftlich abzugeben

 

7 Bring- und Abholzeiten

Die Kinder müssen in den Randstunden von 6:45-9:00Uhr in die Kinderkrippe Sonneschii gebracht werden. Das Frühstück ist um 8:15Uhr fertig, danach gibt es ein Znüni. Am Abend müssen die Kinder spätestens um 18:15Uhr abgeholt werden, da die Kita um 18:30Uhr schliesst. Eltern informieren bitte schriftlich das Personal, wenn das Kind einen Musikunterricht, Turnen etc. besucht.
In der Anmeldung ist eine Abholberechtigung für Notfälle. Kinder werden nur an erziehungsberechtigte und abholberechtigte Personen übergeben, ausser sie dürfen allein nach Hause gehen (siehe Anmeldungsformular). Falls das Kind von einer bestimmten Person nicht abgeholt werden darf, muss dies dringend in der Anmeldung vermerkt werden!

Die Tagesstruktur wird unter 5 Kindern in der Kinderkrippe Sonneschii am Liseliweg 1 geführt. Es ist im Erdgeschoss ein Zimmer für die grösseren Kinder eingerichtet.

Werden Kinder nicht pünktlich abgeholt, wird beim 1. Mal mündlich darauf hingewiesen und ab dem 2. Mal pro Viertelstunde 20.-- Franken verrechnet.

 

 

 

8 Tagesablauf

6:45

Die ersten Kinder kommen an. Wir lassen ruhige Musik laufen und sorgen für eine ruhige Atmosphäre. Kinder, welche noch müde sind, dürfen sich in Kuschelecken hinlegen, ein Buch anschauen oder ein Märchen hören.

7:15-8:15

Gemeinsam essen wir Frühstück und empfangen die kommenden Kinder.

Die grösseren Kinder dürfen ihr Brot selbst streichen und die Kellogs, Milch, Saft in kleinen Krügen selbst schöpfen, damit sie ihr Hunger-Gefühl kennen lernen. Die grösseren Kinder sind stolz, wenn sie den kleineren Kindern beim Brote streichen helfen dürfen.

8:20-9:00

Die Kinder, welche schon früh gekommen sind, werden gewickelt oder erinnert auf die Toilette zu gehen. Beim Wickeln bleibt die Türe IMMER offen. Wenn ein Kind allein aufs WC geht soll es die Türe etwas schliessen und die besetzte Tafel umkehren.

9:00

Um gemeinsam als Gruppe in den Tag starten zu können, sollen alle Kinder beim Begrüssungsritual dabei sein damit sie sich als Teil der Gruppe fühlen können. Zur Stärkung gibt es einen saisonalen Früchteteller damit wir unsere 5 Früchte/Gemüse pro Tag erreichen.

 

 

9:00-9:30

Wir teilen die Gruppen auf, die grösseren Kinder gehen in das Obergeschoss für die geführte Aktivität und die kleinen brauchen ihren Schlaf. Die Babys schlafen immer im selben Bett. Da alle Babys sehr unterschiedliche Schlafgewohnheiten haben, ist auf dem Bett angeschrieben, wie und mit was es schläft, damit alle wissen wie das Kind schläft. Zum Einschlafen kann eine Meditationsmusik leise laufen gelassen werden. Wir streicheln die Kinder über die Schläfen oder über die Nase, falls es nicht einschläft, versuchen wir es im Arm zu wiegen. Bei kleinen Kindern gehen wir immer wieder kontrollieren. Die Babyphone ist immer angeschaltet.

9:30-10:30

Passend zum Monats Thema wird eine geführte Aktivität mit den Kindern/Babys durchgeführt und mit ihren Sinnen wahrgenommen und altersentsprechend umgesetzt.

10:30-11:15

Vor dem Mittagessen wickeln wir die Kinder, die Türe bleibt IMMER offen! Die grösseren Kinder gehen auf die Toilette oder aufs Häfeli.

11:15-11:45

Nun sind wir hungrig und freuen uns auf ein feines, ausgewogenes Mittagessen (8Wochen Menüplan von «Leichter Leben/Purzelbaum» für eine gesunde ausgewogene Ernährung in Kindertagesstätten). Kinder, welche nicht vom Tisch essen, bekommen die von den Eltern mitgegebene Nahrung. Unter 12 Monaten wird nur in Absprache der Eltern Nahrung gegeben wegen Allergie Gefahr.

11:50-11:55

Nach dem Mittagessen putzen wir uns die Zähne und singen dazu ein Lied. Die Babys waschen wir mit lauwarmem Wasser damit sie sich nicht erschrecken. Die grösseren Kinder waschen sich mit ihrem eigenen Waschlappen selbst oder fragen, wenn sie Hilfe benötigen.

12:00-14:00

Zeit für unsere Mittagsruhe, Babys und die Kinder gehen schlafen. Wenn immer möglich gehen 2 Betreuerinnen zum Schlafen ansonsten ist die Babyphone angestellt und die Türen offen. Wenn die Kinder es wünschen, streicheln wir die Kinder über die Wangen oder der Nase, falls es nicht einschläft, nehmen wir die Babys in den Arm, wenn wir selbst die Ruhe sind können auch die Kinder einschlafen sonst nicht… Ruhige leise Musik hilft oft zum Einschlafen oder wir singen ihnen ein Schlaf-Lied vor.

14:00

Nach dem Schlafen werden die Kinder gewickelt, für das Wickeln nehmen wir uns Zeit und reissen die Kinder nicht aus einem Geschehen. Die Türe bleibt IMMER offen. Die Kinder werden, wenn nötig eingecremt, gebürstet und ihre Frisur wieder gemacht.

14:00-15:30

Wenn alle bereit sind, geht’s auf Entdeckungsreise auf einem Spaziergang, wo wir in kleinen Schritten die Welt entdecken. 1x monatlich gibt’s einen kleinen Ausflug, je nach Monat.

15:30

Nach unserem Spaziergang an der frischen Luft essen wir gemeinsam einen ausgewogenen Zvieri und Babys bekommen ihren von den Eltern mitgebrachten Schoppen oder Brei.

16:00

Nach dem Zvieri wickeln wir die Kinder, bevor sie nach Hause gehen, die Türen bleiben dabei IMMER offen. Die grösseren Kinder gehen allein auf die Toiletten.

16:30-18:00

Im Freispiel verarbeiten die Kinder auf unterschiedliche Art erlebte Alltagssituationen, sei das in den verschiedenen Spielbereichen drinnen oder in unserem schönen grossen Garten.

18:00-18:30

Ein langer spannender Tag geht zu Ende, wir lassen leise Meditation-/Wellnessmusik laufen oder hören eine Geschichte. Manchmal ist es gerade für die Kleinen in dieser Zeit nicht so einfach, ihre Freunde gingen schon nach Hause, sie sind müde und vermissen ihre Eltern. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns die Zeit nehmen etwas Gemeinsames mit dem Kind zu unternehmen wie; zeichnen, puzzeln, Geschichten erzählen oder gemeinsam die Kita für den nächsten Tag vorbereiten.

 

9 Eingewöhnung 

Die Eingewöhnung beginnt am 1. Betreuungstag und wird nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell durchgeführt. Die Gruppenleiterin plant die Eingewöhnung mit den angegebenen Tagen der Eltern anhand der Anmeldung. Der Eingewöhnungsplan ist in 10-15 Tage verteilt auf 2-3 Wochen. Je nach Kind wird das Bedürfnis individuell vom Kind angepasst. Das wichtigste ist, dass die Eltern bereit sind. Wenn sie es nicht sind, überträgt sich das auf das Kind. Die Eingewöhnung ist nicht nur für das Kind, sondern oft auch die erste Trennung für Eltern und deswegen auch für sie wichtig, dass sie genug Zeit haben das Vertrauen aufzubauen und sich lösen zu können. Wenn das Kind schon zu Hause vorbereitet wird und man ihm erklärt, dass es in die Kita geht und es wieder abgeholt wird, kann sich das Kind darauf vorbereiten. Sagen Sie dem Kind, ob sie gemeinsam die Krippe verlassen oder ob es allein dableibt. Verabschieden Sie sich immer von Ihrem Kind, auch wenn dies zum Teil schwierig ist. Es ist besser für das Kind, es kurz und schmerzlos zu handhaben, je länger man wartet desto schlimmer wird es für das Kind. Wenn Eltern sich nicht verabschieden, kann es sein, dass das Kind, welches noch kein Zeitgefühl hat, eine negative Erfahrung mit der Krippe macht. Sie können jederzeit in die Krippe anrufen und nachfragen wie es geht oder wir können anrufen und Bescheid geben. Meistens ist das Weinen nur in der Trennung und nach 2-5min ist es wieder gut. Aber mit dem weinenden Kind im Kopf kann man sich auch nicht auf die Arbeit konzentrieren und wenn die Eltern nicht bereit sind, überträgt sich das auf das Kind. Sobald auch die Eltern ein gutes Gefühl haben und das Vertrauen aufgebaut ist, wird sich das Kind in der Gruppe einleben.
Lassen Sie dem Kind etwas von zu Hause da. (z.B. Kuscheltier, Nuschi, Mamis Pulli). Genauere Informationen finden Sie im Anhang «Die Berliner Eingewöhnungsphase», dort wird Schritt für Schritt alles erklärt. In der Eingewöhnungszeit muss man immer erreichbar sein, wenn die Eingewöhnung gut geht wird es danach auch gut einleben, erfolgt eine schwierige Eingewöhnung kann es sein, dass das Kind etwas Mühe hat. Nach der Eingewöhnung sollte das Kind fix und regelmässig kommen, Ferien und Krankheitsabwesenheit lassen die Eingewöhnung von vorne beginnen.

 

10 Bekleidung und eigene Spielsachen

Die Kinder sollen drinnen und draussen in bequemer Kleidung spielen, malen, basteln und herumtoben können. Daher ist die Bekleidung je nach Aktivitäten anzupassen und sollte auch schmutzig werden dürfen. Die Kleider, Nuggis, Flaschen müssen alle anschreiben werden, um Verwechslungen zu vermeiden.
Zum Beispiel bei: www.stickerella.ch oder www.stickerkind

Für draussen benötigt es
Im Winter: Mütze, Handschuhe, Skianzug, Schal und Winterschuhe
Im Sommer: Sonnenhut, Badehose, Sommerschuhe
Bei Regen: Gummistiefel, Regenkleider

Für drinnen benötigt es
Für alle ein Muss: Hausschuhe/Antirutschsocken, abends in den Stoffsack in der Garderobe verräumen. Ersatzkleider der Jahreszeit entsprechend werden von den Eltern selbstständig kontrolliert und in der Garderobe in einer Box deponiert. Schmutzige Kleider werden ungewaschen in einem Sack nach Hause mitgegeben, allenfalls von Hand etwas ausgewaschen und den Kinderboxen auf dem jeweiligen Gruppen deponiert.

Bei Bedarf: Hallenschuhe oder Turntäbeli,

Spielsachen und mitgebrachte Kuscheltiere werden in den Kinderboxen auf dem jeweiligen Gruppen von den Kindern selbständig versorgt und abends nach Hause genommen.

11 Mahlzeiten

Den Kindern wird eine gesunde, kindergerechte und ausgewogene Ernährung geboten. Die Mahlzeiten werden in der Kita zubereitet. Die Kinder werden so gut wie möglich miteinbezogen. Zum Trinken gibt es Wasser oder ungesüssten Tee. Bitte geben Sie dem Kind eine verschliessbare mit dem Namen angeschriebene Trinkflasche mit, damit es auch zwischendurch trinken kann.
Das Schoppenpulver, Babybreie oder spezielle Nahrung bringen die Eltern selbst in die Krippe mit. Themen rund um das Kind, wie z.B. Allergien werden beim Fragebogen an der Eingewöhnung mit der Gruppenleiterin besprochen. Die Eltern werden gebeten, keine sonstigen Esswaren oder Süssigkeiten mitzugeben, ausser am Geburtstag des Kindes. Alles was sich in Zucker umwandelt vermittelt den Kindern ein falsches Sättigungssignal.
Religiöse oder medizinische, ethische Gründe müssen mit der Krippenleitung besprochen werden. Eine Aufnahme muss vertretbar sein.
Den Kindern wird beim ersten Mal von allem geschöpft und motiviert zu probieren, jedoch nie gezwungen. Die grösseren Kinder dürfen sich beim 2. Mal selbst schöpfen, so lernen sie ihr Hungergefühl kennen. Wir schöpfen den Kindern nie mehr als 3-4 Portionen. Zu jeder Mahlzeit werden Früchte oder Gemüse angeboten.

 12 Fotos

Die Tagesstruktur macht regelmässig Fotos von den Kindern und deren Aktivitäten. Die Einwilligung für die Veröffentlichung auf der Homepage, Facebook, Instagram sowie für Prospekte wird im Anmeldeformular geregelt. Die Kinder werden unter Wahrung der Intimsphäre und vor sexistischen Darstellungen geschützt.

 

13 Waldgruppe

Die Krippe hat eine Waldgruppe fest im Angebot. Kinder ab 3 Jahren können dem wöchentlichen Walderlebnis beiwohnen. Die Waldgruppe bedient sich des Spielzimmers Natur und bietet sehr viele Möglichkeiten, die Natur spielerisch in allen Jahreszeiten zu erleben. Das natürliche Umfeld im Wald wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Kinder aus. Die Kinder lernen, die Natur zu verstehen und sich als Teil von ihr zu verstehen. Spielen im Wald fördert die Kreativität der Kinder ohne künstliche Gegenstände. Das gemeinsame Spielen im Wald fördert die motorische und sprachliche Entwicklung der Kinder. Die Waldgruppe wird von einer Dipl. Fachfrau Betreuung Kind gestaltet und betreut. Zusätzlich wird die Gruppe von Krippenteams begleitet. Bei Gewitter, Sturm oder Minus Temperaturen findet kein Waldtag statt.

 

14 Zusammenarbeit mit den Eltern / Elterngespräche

Eine gute Elternzusammenarbeit liegt uns am Herzen. Sie ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine gute Krippenzeit. Die Tür- und Angelgespräche morgens oder abends bieten eine gute Möglichkeit sich vor und nach jedem Krippenbesuch kurz auszutauschen. Im Juni werden jedes Jahr Elterngespräche angeboten, sei es eine Standortbestimmung oder ein Übertritts Gespräch für den Kindergarten oder die Schule. Natürlich kann auf Wunsch jederzeit auch unter dem Jahr ein Elterngespräch durchgeführt werden. Für alltägliche Fragen ist die Krippen- oder Gruppenleiterin direkte Ansprechperson. Wir schätzen eine transparente und respektvolle Kommunikation. Manchmal gibt es Dinge die für einem nicht stimmt, bitte teilt diese der Gruppenleiterin oder der Krippenleiterin mit, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Beschwerden, Wünsche und Anliegen sind direkt mit der Krippenleiterin oder der Stellvertretung zu besprechen.
Wir stehen unter Schweigepflicht und bieten Gewähr, alle Elterngespräche und Informationen vertrauliche zu behandeln betreffend Betreuung, Finanzierung und Arbeit etc.

Die Eltern werden gebeten, Änderungen betreffend Wohnadresse, Telefonnummer etc. der Kitaleitung zu melden. Die Eltern oder eine Notfall-Kontaktperson muss jederzeit für Notfälle erreichbar sein.

 

15 Ferien und Absenzen

Besucht das Kind die Krippe wegen Ferien nicht, gilt der ordentliche Monatstarif, da dieser auf das ganze Jahr umgerechnet wird. Ferien sind so früh wie möglich dem Krippenteam zu melden.
Kinder die später gebracht bzw. am Abend früher abgeholt werden oder wegen Unfall / Krankheit der Krippe fernbleiben, sind bis 9.00 Uhr dem Krippenteam zu melden, damit der Tagesablauf angepasst werden kann.

 

16 Krankheit

Kinder die krank oder verunfallt sind, dürfen wegen Ansteckungsgefahr von Kindern, Eltern und Team nicht in die Tagesstruktur gebracht werden! Kindern mit Fieber ≥ 38°C müssen von den Eltern abgeholt werden. Das Kind kann die Tagesstruktur wieder besuchen, sobald es einen fieberfreien Tag zu Hause ohne Medikamente verbrachte. Im Grenzfall entscheidet die Kitaleitung. Bei ansteckenden Krankheiten wie Magen-Darm-Grippe, anderen grippalen Infekten, Bindehautentzündung, Windpocken, Kinderkrankheiten, starke Erkältungen, aber auch Läusen, ist das Kind zu Hause zu betreuen und das Personal zu informieren, damit wir eine Information für die anderen Eltern aufhängen können. Gegebenenfalls ist mit einem Arztzeugnis zu bescheinigen, wann das Kind wieder in die Tagesstruktur kommen kann.

Hat das Kind vom Arzt verordnete Medikamente einzunehmen, müssen diese zu Hause abgegeben werden. Wir sind grundsätzlich nicht befugt Medikamente zu verabreichen. In Sonderfällen muss dies mit der Leitung vereinbart werden und das Vorgehen mit den Eltern schriftlich festgehalten werden. Allergien und andere Empfindlichkeiten müssen in der Anmeldung/beim Start bereits besprochen werden.

 

17 Schliessung in Notlagen

In Einzelfällen kann eine Schliessung einer Krippe ohne Schadenersatzansprüche in Betracht gezogen werden, wenn eine hohe gegenseitige Ansteckung erfolgt mit massiver Erkrankung. Für eine Krippenschliessung ist eine Verfügung durch den Kantonsarzt nötig. Der Grund der Schliessung kann auch aus organisatorischem Grund sein, wie z.B. zu viel erkranktes Personal oder wenn die Betreuung der Kinder qualitativ nicht mehr sichergestellt werden kann.

 

18 Kompensationstage

Bleibt ein Kind ausserhalb der Krippenferien der Krippe fern, können genauso viele Tage kompensiert werden, wie das Kind regulär während einer Woche angemeldet ist. Der Anspruch verfällt jeweils Ende Kalenderjahr. Die Kompensation muss mit der Krippenleitung im Voraus abgesprochen werden. Der gewünschte Termin wird von der Krippenleitung bewilligt, sofern dies ohne Einsatz zusätzlichen Personals und der Wahrung der Betreuungsqualität der Kinder möglich ist.

19 Tarife

Beim Eintritt muss ein Depot in Höhe einer Monatspauschale hinterlegt werden. Bei Austritt aus der Kinderkrippe Sonneschii und der bezahlten Elternbeiträge wird das Depot zurückerstattet.
Über Kosten und Zahlungsbedingungen der Kinderkrippe Sonneschii geben die Tarifordnung sowie das Anmeldeformular Auskunft. Der Tarif muss jeweils bis zum 25. des Vormonats bezahlt werden.

20 Kündigung und Vertragsänderungen

Drei Monate vor Austritt ist die Kündigung schriftlich der Krippenleiterin oder der Stellvertretung abzugeben. Wird das Kind ohne vorherige Kündigung aus der Krippe genommen, ist ein Elternbeitrag für drei Monate vollumfänglich zu begleichen.

Bei Vertragsänderungen, die eine Reduktionen der Präsenzzeit beinhaltet, ist die
Krippenleiterin ebenfalls schriftlich drei Monate im Voraus zu informieren.
Eine Aufstockung der Tage ist immer auf anfangs Monat möglich oder mit Zusatztagen ab sofort, wenn es freie Plätze hat.

Die Krippe hat das Recht, den Betreuungsvertrag jederzeit aufzulösen, sofern ein sachlicher Grund
vorliegt, der das Vertrauensverhältnis zwischen Krippe und Eltern zerstört (z.B. Verletzung der Finanzfrist oder des Betriebsreglements). Ansonsten wird bei einer Kündigung seitens der Krippe eine individuelle Übergangsregelung gesucht.

 

21 Qualitätskontrolle

Die Kinderkrippe Sonneschii besitzt eine offizielle Betriebsbewilligung und unterzieht sich allen gesetzlichen und kantonalen Richtlinien und ist Mitglied des schweizerischen Krippenverband Kibe Suisse. Um einem hohem Qualitätsanspruch genügen zu können, werden im Betrieb regelmässige interne und externe Kontrollen in Anspruch genommen.

22 Versicherung

Für mitgebrachte Spielsachen, Kleider oder andere Gegenstände wird keine Haftung übernommen. Die Kinderkrippe verfügt über eine Haftpflichtversicherung, welche Personen- und Sachversicherungsansprüche decken. Von Kindern verursachte Schäden müssen durch eine entsprechende Haftpflichtversicherung der Eltern gedeckt werden.

 

23 Gültigkeit

Dieses Reglement für die Kinderkrippe Sonneschii tritt per 1 Dezember 2019 in Kraft, überarbeitet am 17. Juli 2021.