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Elternreglement Sonneschii

 

1             Einleitung

Das vorliegende Elternreglement der Kinderkrippen und Tagesstruktur Sonneschii Hausen und Birr orientiert Eltern und weitere Interessierte die ihr Kind in die Krippe oder in die Tagesstruktur bringen möchten über Grundsätze, Tagesablauf, Personal und Tarife. Bei Vertragsabschluss zwischen Eltern und Kinderkrippe Sonneschii ist das Elternreglement Bestandteil des Vertrages.

 

2             Ziele und Grundsätze

Die Kinderkrippe und Tagesstruktur Sonneschii Birr betreut in einem grossen Haus mit eigenem Garten Kinder im Alter von 3 Monaten bis Ende Kindergartenalter und dies auf einer altersgemischten Kindergruppe.

Die Kinderkrippe Sonneschii Hausen betreut Kinder von 3 Monaten bis Ende Primarschule in 2 nebeneinander liegenden Häusern. In der Kinderkrippe betreuen wir auf 2 Gruppen - einer Babygruppe und einer Vorkindergartengruppe - Kinder im Alter von 3 Monaten bis zum Kindergartenalter. Wenn sie mit dem Kindergarten starten, wechseln die Krippenkinder in die Tagesstruktur/Hortbetreuung, wo sie bis Ende der Primarschule bleiben dürfen. Die Idee Babys bis hin zu jungen Erwachsenen am selben Ort betreuen und begleiten zu dürfen, wurde durch die Tagesstruktur, welche im Jahr 2018 eröffnete, ermöglicht. Wir können den Kindern eine 12-jährige Betreuung in einer vertrauten Umgebung bieten, was ihnen eine stabile Grundbasis von Sicherheit und Vertrauen gibt. Dies ist für die weitere Entwicklung, wie in der Persönlichkeit und dem Sozialverhalten der Kinder von grosser Bedeutung.

Mit dem altersspezifischen Arbeiten können wir das Kind als Individuum im körperlichen, sprachlichen, geistigen, emotionalen, seelischen Bereich begleiten und unterstützen, sowie sie in ihren Stärken fördern. Unsere Aufgabe ist es, die Kinder aufs Leben vorzubereiten und in kleinen Schritten helfen die Welt zu entdecken. Wir legen viel Wert auf einen respektvollen Umgang und sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst. In der Arbeit mit den Kindern ist uns eine liebevolle, konsequente und situationsbezogene Erziehung wichtig. Rituale wie der Singkreis, dass Geburtstagsfeiern, Feste und Bräuche sowie einen geregelten Tagesablauf verschaffenden Kindern Sicherheit und helfen ihnen, sich im Alltag zu orientieren. Wir motivieren die Kinder und arbeiten mit ihren Stärken. Dies ist für den Aufbau des Selbstbewusstseins wichtig und gibt ihnen Erfolgserlebnisse. Wir nehmen uns Zeit, um richtig und genau hinzuhören und können auch selbst immer wieder von den Kindern dazu lernen.

Wir arbeiten mit einem themenbezogenem Jahresplan. Die Monatsthemen werden im Wochenplan mit verschiedenen Aktivitäten nach dem pädagogischen Konzept umgesetzt. Wir gehen täglich nach draussen damit die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachkommen können. Die Kinder sollen Kleidung tragen, welche auch schmutzig werden darf und wettergerechte ist. Einmal im Monat unternehmen wir etwas Besonderes wie einen Ausflug, einen Fasnachtsumzug oder besuchen einen Bauernhof. Die Daten sind im Jahresplan festgehalten und können zwischen den Einrichtungen variieren. In der Elternarbeit ist uns eine gute Zusammenarbeit sehr wichtig und dass wir dasselbe Ziel vor Augen haben - das Wohl der Kinder.

Der Elternkontakt ist ein wichtiger Bestandteil. Wir organisieren monatlich verschiedene Elternanlässe, wie zum Beispiel einen pädagogischen Elternabend, Osterbrunch, Bastelnachmittag, Fasnachtsumzug oder gehen gemeinsam den Samichlaus suchen. In der ersten Septemberwoche feiern wir unser jährliches Sommerfest mit allen drei Einrichtungen zusammen. Da wir morgens und abends oft nicht genügend Zeit aufbringen können für lange Gespräche, haben wir fix einmal im Jahr Elterngespräche. Es ist uns wichtig, den Tagesablauf auf die Bedürfnisse der Kinder anzupassen. Die Woche wird im Voraus geplant, kann jedoch Abweichungen aufweisen. Die täglich gezielten Aktivitäten in Kerngruppen unterstützen die spezifische Förderung der Kinder in ihren Entwicklung wie zum Beispiel die Sozialkompetenz , Stärken des «Wir-Gefühl» in der Umwelterfassung, das Lernen von Jahreszeiten, die Fein- und Grobmotorik, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstständigkeit und die geistige Entwicklung. Im Freispiel haben die Kinder die Möglichkeit erlebte Situationen zu verarbeiten, sei das im Rollenspiel, beim Malen, beim Austoben oder beim Erzählen. Die Betreuerinnen halten sich im Freispiel bewusst im Hintergrund und beobachten.

Die Krippe ist ein Lebensraum, der kindgerecht und pädagogisch sinnvoll eingerichtet ist. Wir arbeiten mit verschiedeneren Arbeitsweisen wie z.B. den Leitsatz von Maria Montessori “Hilf mir es selbst zu tun” oder mit Ansätzen aus dem Elmar Konzept, welches von verschiedenen Krippenleiterinnen erarbeitet worden ist und dem Berliner Eingewöhnungskonzept von Hans-Joachim Laewen.

 

3             Trägerschaft

Träger der Krippe Hausen ist der Verein Kinderkrippe Sonneschii Hausen, Liseliweg 1, 5212 Hausen. Träger der Krippe Birr ist der Verein Kinderkrippe Sonneschii Birr, Holzgasse 26, 5242 Birr.

Der Verein Sonneschii besteht aktuell aus Vorstandspräsident Beat Frühauf, Vizepräsident Enrico Galavotti, Cristina Frühauf Personalverantwortliche, Julien Cassez Elternvertretung und Tonja Kaufmann Bindeglied zur Gemeinde Hausen und Aktuarin.

4            Personal

Wir arbeiten nach den schweizerischen Richtlinien für Kinderkrippen und erfüllen den notwendigen Personalschlüssel, um Einrichtungen in unserer Grösse führen zu dürfen. Das Team besteht aus Kitaleitung, Administrativer Leitung, Miterzieherinnen, Auszubildende und Praktikanten. Je nach Auslastung kann sich der Personalschlüssel ändern.

 

 

5             Öffnungszeiten, Feiertage und Betriebsferien

Die Kita/Tagesstruktur ist von Montag bis Freitag von 06.45 – 18.30 Uhr geöffnet. An den gesetzlichen und lokalen Feiertagen bleibt die Tagesstruktur/Kita geschlossen. Vor den gesetzlichen und lokalen Feiertagen schliesst die Tagesstruktur/Kita bereits um 17.00 Uhr.

Die Kita/Tagesstruktur sind in der letzten Juliwoche und in der ersten Augustwoche in den Sommerferien und über Weihnacht/Neujahr (24.12.-2.1).

Die Kita/Tagesstruktur ist an folgenden gesetzlichen Feiertagen geschlossen: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, Weihnachten.

6            Aufnahmebedingungen und Anmeldung

Bei einem Besichtigungstermin zeigen wir die Einrichtung und beantworten Fragen. In einem Gespräch erklären wir den Tagesablauf, die Konzepte und informieren rund um den Kita-Alltag. Dazu nehmen wir uns viel Zeit. Anmeldungen können auch schon im Voraus gemacht werden, sofern Plätze verfügbar sind. Um sich einen Platz zu sichern, gibt es die Möglichkeit diesen kostenpflichtig zu reservieren. Kinder von Hausen bzw. Birr werden bei gleichwertiger Begebenheit vorgezogen. Geschwister von Kindern, die in der Krippe bereits betreut werden, haben ebenfalls Vorrang. Falls die passende Gruppe voll ist, wird eine Warteliste geführt. Grundsätzlich sind unsere Türen allen Kindern offen und sind herzlich willkommen.

Das Kind sollte sich im Kita-Alltag ohne 1:1 Betreuung orientieren können. Kinder mit besonderem Betreuungsumfang können wir nur in Begleitung von geschultem Personal aufnehmen. Eine Aufnahme muss vom Vorstand bewilligt werden.

Die Mindestbesuchszeit in der Krippe beträgt zwei ganze Tag oder drei halbe Tage pro Woche. Die Anmeldung muss schriftlich und vollständig mit dem Anmeldeformular «Anmeldung Krippenplatz» ausgefüllt und unterzeichnet werden. Erst wenn die Leitung unterschrieben hat, ist die Anmeldung gültig. Das Elternreglement ist Bestandteil des Vertrages. Alle Dokumente befinden sich auf der Homepage www.kinderkrippe-sonneschii.ch oder werden bei der Besichtigung abgegeben.

7             Bring- und Abholzeiten

Die Kinder müssen am Morgen spätestens um 9:00 Uhr in der Kita sein, damit wir gemeinsam in den Tag starten können. In der Anmeldung ist eine Abholberechtigung für Notfälle. Kinder werden nur an erziehungsberechtigte und abholberechtigte Personen übergeben. Falls das Kind von einer bestimmten Person nicht abgeholt werden darf, muss dies dringend in der Anmeldung vermerkt werden!

Für Betreuung über Mittag müssen die Kinder um 11:00Uhr gebracht werden und um 14:00Uhr abgeholt werden. Am Abend dürfen die Kinder ab 16:30Uhr abgeholt werden, jedoch spätestens um 18:15Uhr, da die Kita um 18:30Uhr schliesst.

Werden Kinder nicht pünktlich abgeholt, wird beim 1. Mal mündlich darauf hingewiesen und ab dem 2. Mal pro Viertelstunde 20.-- Franken verrechnet.

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8            Tagesablauf

6:45

Die ersten Kinder kommen an. Wir lassen Musik laufen und sorgen für eine ruhige Atmosphäre. Kinder, welche noch müde sind, dürfen sich in Kuschelecken hinlegen, ein Buch anschauen oder ein Märchen hören.

7:15-8:15

Gemeinsam essen wir Frühstück und empfangen die kommenden Kinder.

Die grösseren Kinder dürfen ihr Brot selbst streichen und Cerealien, Milch, Saft in kleinen Krügen selbst schöpfen, damit sie ihr Hunger-Gefühl kennen lernen. Die grösseren Kinder sind stolz, wenn sie den kleineren Kindern beim Brote streichen helfen dürfen.

8:20-9:00

Die Kinder, welche schon früh gekommen sind, werden gewickelt oder erinnert auf die Toilette zu gehen. Beim Wickeln bleibt die Türe IMMER offen. Wenn ein Kind allein aufs WC geht soll es die Türe etwas schliessen und die Besetzt-Tafel umkehren.

9:00

Um gemeinsam als Gruppe in den Tag starten zu können, sollen alle Kinder beim Begrüssungsritual dabei sein damit sie sich als Teil der Gruppe fühlen können. Zur Stärkung gibt es einen saisonalen Früchteteller damit wir unsere 5 Früchte/Gemüse pro Tag erreichen.

9:00-9:30

Wir teilen die Gruppen auf - die grösseren Kinder gehen in das Obergeschoss für die geführte Aktivität und die kleinen brauchen ihren Schlaf. Die Babys schlafen immer im selben Bett. Da alle Babys sehr unterschiedliche Schlafgewohnheiten haben, ist auf dem Bett angeschrieben wie und mit was es schläft, damit alle wissen wie das Kind schläft. Zum Einschlafen kann eine Meditationsmusik leise laufen gelassen werden. Wir streicheln die Kinder über die Schläfen oder über die Nase, falls es nicht einschläft versuchen wir es im Arm zu wiegen. Bei kleinen Kindern gehen wir immer wieder kontrollieren. Die Babyphone ist immer angeschaltet.

9:30-10:30

Passend zum Monats Thema wird eine geführte Aktivität mit den Kindern/Babys durchgeführt und mit ihren Sinnen wahrgenommen und altersentsprechend umgesetzt.

10:30-11:15

Vor dem Mittagessen wickeln wir die Kinder, die Türe bleibt IMMER offen! Die grösseren Kinder gehen auf die Toilette oder aufs Häfeli.

11:15-11:45

Nun sind wir hungrig und freuen uns auf ein feines, ausgewogenes Mittagessen (8Wochen Menüplan von «Leichter Leben/Purzelbaum» für eine gesunde ausgewogene Ernährung in Kindertagesstätten). Kinder, welche nicht vom Tisch essen, bekommen die von den Eltern mitgegebene Nahrung. Unter 12 Monaten wird nur in Absprache der Eltern Nahrung abgegeben.

11:50-11:55

Nach dem Mittagessen putzen wir uns die Zähne und singen dazu ein Lied. Die Babys waschen wir mit lauwarmem Wasser damit sie sich nicht erschrecken. Die grösseren Kinder waschen sich mit ihrem eigenen Waschlappen selbst oder fragen, wenn sie Hilfe benötigen.

12:00-14:00

Zeit für unsere Mittagsruhe, Babys und die Kinder gehen schlafen. Wenn die Kinder es wünschen, streicheln wir die Kinder über die Wangen oder der Nase, falls es nicht einschläft nehmen wir die Babys in den Arm. Ruhige leise Musik hilft oft beim Einschlafen oder wir singen ihnen ein Schlaflied vor.

14:00

Nach dem Schlafen werden die Kinder gewickelt, für das Wickeln nehmen wir uns Zeit und reissen die Kinder nicht aus einem Geschehen. Die Türe bleibt IMMER offen. Die Kinder werden, wenn nötig eingecremt, gebürstet und ihre Frisur wieder gemacht.

14:00-15:30

Wenn alle bereit sind geht es auf Entdeckungsreise auf einem Spaziergang wo wir in kleinen Schritten die Welt entdecken. 1x monatlich gibt’s einen kleinen Ausflug.

15:30

Nach unserem Spaziergang an der frischen Luft essen wir gemeinsam einen ausgewogenen Zvieri und Babys bekommen ihren von den Eltern mitgebrachten Schoppen oder Brei.

16:00

Nach dem Zvieri wickeln wir die Kinder bevor sie nach Hause gehen, die Türen bleiben dabei IMMER offen. Die grösseren Kinder gehen allein auf die Toiletten.

16:30-18:00

Im Freispiel verarbeiten die Kinder auf unterschiedliche Art erlebte Alltagssituationen, sei das in den verschiedenen Spielbereichen drinnen oder in unserem schönen grossen Garten.

18:00-18:30

Ein langer spannender Tag geht zu Ende, wir lassen leise Meditation-/Wellnessmusik laufen oder hören eine Geschichte. Manchmal ist es gerade für die Kleinen in dieser Zeit nicht einfach. Ihre Freunde gingen möglicherweise schon nach Hause, sie sind müde und vermissen ihre Eltern. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns die Zeit nehmen etwas Gemeinsames mit dem Kind zu unternehmen wie zeichnen, puzzeln, Geschichten erzählen oder gemeinsam die Kita für den nächsten Tag vorbereiten.

     

 

 

 

9            Eingewöhnung

 

Die Eingewöhnung beginnt am 1. Betreuungstag und wird nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell durchgeführt. Die Gruppenleiterin plant die Eingewöhnung mit den angegebenen Tagen der Eltern anhand der Anmeldung. Der Eingewöhnungsplan beinhaltet 10-15 Tage verteilt auf 2-3 Wochen. Die Eingewöhnungsphase wird individuell auf Kind und Eltern angepasst. Die Eingewöhnung ist für das Kind und die Eltern die erste Trennung. Es ist entsprechend wichtig Vertrauen aufzubauen und sich lösen zu können. Wenn das Kind schon zu Hause vorbereitet wird und man ihm erklärt, dass es in die Kita geht und es wieder abgeholt wird, kann sich das Kind darauf vorbereiten. Sagen Sie dem Kind, ob sie gemeinsam die Krippe verlassen oder ob es allein dableibt. Verabschieden Sie sich immer von Ihrem Kind, auch wenn dies zum Teil schwierig ist. Sie können jederzeit in die Krippe anrufen und nachfragen wie es dem Kind geht. Wenn Kinder weinen, dann meist nur während der Verabschiedung und nach ein paar Minuten beruhigt es sich auch wieder.

Lassen Sie dem Kind etwas von zu Hause da. (z.B. Kuscheltier, Nuschi, Mamis Pulli). Genauere Informationen finden Sie im Anhang «Die Berliner Eingewöhnungsphase». Dort wird Schritt für Schritt alles erklärt. In der Eingewöhnungszeit muss man immer erreichbar sein. Nach der Eingewöhnung sollte das Kind fix und regelmässig kommen, Ferien und Krankheitsabwesenheit lassen die Eingewöhnung von vorne beginnen.

 

10          Bekleidung und eigene Spielsachen

Die Kinder sollen drinnen und draussen in bequemer Kleidung spielen, malen, basteln und herumtoben können. Daher ist die Bekleidung je nach Aktivitäten anzupassen und sollte auch schmutzig werden dürfen. Bitte alle Kleider anschreiben (www.stickerella.ch oder www.stickerkid) um Verwechslungen zu vermeiden.

Für draussen benötigt es

Im Winter: Mütze, Handschuhe, Skianzug, Schal und Winterschuhe

Im Sommer: Sonnenhut, Badehose, Sommerschuhe

Bei Regen: Gummistiefel, Regenkleider

Für drinnen benötigt es

Hausschuhe, „Antirutschsocken“ oder Lederhausschuhe, Ersatzkleider der Jahreszeit entsprechend. Windeln werden von den Eltern mitgebracht und sollten stets in der Krippe zur Verfügung stehen. Schmutzige Kleider werden ungewaschen nach Hause mitgegeben.

 

11          Mahlzeiten

Den Kindern wird eine gesunde, kindergerechte und ausgewogene Ernährung geboten. Frühstück, Znüni und Zvieri werden in der Krippe zubereitet, wobei die Kinder soweit möglich miteinbezogen werden. Seit Dezember 2019 beliefert uns der Neuhof Birr, welcher speziell für Kitas und Horte eine gesunde und kindgerechte Mahlzeit kocht. Ihre Produkte sind aus eigenem Anbau/Zucht oder der Region. Zum Trinken gibt es Wasser oder ungesüssten Tee. Bitte geben Sie dem Kind eine verschliessbare Trinkflasche mit, damit es auch zwischendurch trinken kann.

Das Schoppenpulver, Babybreie oder spezielle Nahrung bringen die Eltern selbst in die Krippe mit. Themen rund um das Kind, wie z.B. Allergien werden bei der Eingewöhnung mit der Gruppenleiterin besprochen. Die Eltern werden gebeten, keine sonstigen Esswaren oder Süssigkeiten mitzugeben - ausser am Geburtstag des Kindes. Alles was sich in Zucker umwandelt, vermittelt den Kindern ein falsches Sättigungssignal.

Bestehen religiöse, ethische oder medizinische Gründe bezüglich der Mahlzeiten, so müssen diese mit der Krippenleitung besprochen werden. Eine Aufnahme muss vertretbar sein.

 

12          Fotos

Die Krippe macht regelmässig Fotos von den Kindern und deren Aktivitäten. Die Einwilligung für die Veröffentlichung auf der Homepage, Facebook, Instagram sowie für Prospekte wird im Anmeldeformular geregelt. Die Kinder werden unter Wahrung der Intimsphäre und vor sexistischen Darstellungen geschützt.

 

13          Turnhalle

Damit die Kinder ihrem Bewegungsdrang nach gehen können, bieten wir in beiden Krippen eine Turnhalle an. Wir versuchen ein gutes Mittelmass zu finden, um mit gezieltem Turnen die Stärkung der Grobmotorik und das freie Bewegen zu fördern. Dieses Angebot ist für die Kinder eine der tollsten Aktivitäten und wir freuen uns, so unterschiedliche Angebote anzubieten.

 

14          Waldgruppe

Die Krippe hat eine Waldgruppe fest im Angebot. Kinder ab 3 Jahren können beim wöchentlichen Walderlebnis mitmachen. Die Waldgruppe bedient sich des Spielzimmers Natur und bietet sehr viele

Möglichkeiten, die Natur in allen Jahreszeiten zu erleben. Das natürliche Umfeld im Wald wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Kinder aus. Die Kinder lernen, die Natur und sich als Teil von ihr zu verstehen. Spielen im Wald fördert die Kreativität der Kinder ohne künstliche Gegenstände. Das gemeinsame Spielen im Wald fördert die motorische und sprachliche Entwicklung der Kinder. Die Waldgruppe wird von einer Dipl. Fachfrau Betreuung Kind gestaltet und betreut. Zusätzlich wird die Gruppe von Krippenteams begleitet. Bei Gewitter, Sturm oder Minustemperaturen findet kein Waldtag statt.

15          Zusammenarbeit mit den Eltern / Elterngespräche

Eine gute Elternzusammenarbeit liegt uns sehr am Herzen. Sie ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine gute Zeit in der Tagesstruktur/Kita. Die Tür- und Angelgespräche beim Bringen und Abholen bieten gute Möglichkeiten, um sich über den Tag vom Kind aus zu tauschen. In der in der Tagesstruktur erhalten sie eine Austauschmappe, welche von den Eltern bei Erhalt unterschieben zurückgegeben wird. Für unsere Jüngsten haben wir ein Babybücher zum Austausch, da sich dort fast wöchentlich Nahrung, Schlafrhythmus oder Tageszeiten ändern.

Einmal pro Jahr werden Elterngespräche angeboten, sei es bezüglich einer Standortbestimmung oder einem Übertrittsgespräch für den Kindergarten oder die Schule. Natürlich kann auf Wunsch jederzeit auch unter dem Jahr ein Elterngespräch durchgeführt werden. Für alltägliche Fragen ist die Gruppenleitung direkte Ansprechperson. Wir schätzen eine transparente und respektvolle Kommunikation. Beschwerden, Wünsche und Anliegen sind direkt mit der Kitaleitung oder der Stellvertretung zu besprechen. Wir stehen unter Schweigepflicht und bieten Gewähr, alle Elterngespräche und Informationen vertraulich zu behandeln auch nach dem Austritt.

Die Eltern sind verpflichtet, Änderungen betreffend Wohnadresse, Telefonnummer etc. der Kitaleitung und der Gruppenleitung zu melden. Die Eltern oder eine Notfall-Kontaktperson muss jederzeit für Notfälle erreichbar sein.

16          Ferien und Absenzen

Besucht das Kind die Kita wegen Ferien oder einer Absenz nicht, gilt der ordentliche Monatstarif, da dieser auf das ganze Jahr umgerechnet wird. Ferien sind so früh wie möglich dem Krippenteam zu melden.

Kinder die später gebracht bzw. am Abend früher abgeholt werden oder wegen Unfall / Krankheit der Krippe fernbleiben, sind bis 8.00 Uhr dem Krippenteam zu melden.

 

17          Krankheit

Kinder die krank oder verunfallt sind, dürfen wegen Ansteckungsgefahr von Kindern, Eltern und Team nicht in die Tagesstruktur/Kita gebracht werden! Kindern mit Fieber ≥ 38°C müssen von den Eltern abgeholt werden. Das Kind kann die Tagesstruktur/Kita wieder besuchen, sobald es einen fieberfreien Tag zu Hause ohne Medikamente verbrachte. Im Grenzfall entscheidet die Kitaleitung. Bei ansteckenden Krankheiten wie Magen-Darm-Grippe, anderen grippalen Infekten, Bindehautentzündung, Windpocken, Kinderkrankheiten, starke Erkältungen, aber auch Läusen, ist das Kind zu Hause zu betreuen und das Personal zu informieren, damit wir eine Information für die anderen Eltern aufhängen können. Gegebenenfalls ist mit einem Arztzeugnis zu bescheinigen, wann das Kind wieder in die Tagesstruktur kommen kann.

Hat das Kind vom Arzt verordnete Medikamente einzunehmen, müssen diese zu Hause abgegeben werden. Wir sind grundsätzlich nicht befugt Medikamente zu verabreichen. In Sonderfällen muss dies mit der Leitung vereinbart werden und das Vorgehen mit den Eltern schriftlich festgehalten werden. Allergien und andere Empfindlichkeiten müssen in der Anmeldung/Start bereits besprochen werden.

18          Schliessung in Notlagen

In Einzelfällen kann eine Schliessung der Kita/Tagesstruktur ohne Schadenersatzansprüche in Betracht gezogen werden. Dies wenn z.B. die Gefahr einer hohen gegenseitige Ansteckung mit massiver Erkrankung besteht. Für eine Krippenschliessung ist eine Verfügung durch den Kantonsarzt nötig. Eine Schliessung kann aber auch aus organisatorischen Gründen sein. Dies zum Beispiel bei erkranktem Personal, wenn die Betreuung der Kinder qualitativ nicht mehr sichergestellt werden kann.

19          Kompensationstage

Jedes Kind kann wie es regulär während einer Woche angemeldet ist, genauso viele Tage pro Jahr kostenlos an anderen Tagen oder in Ferien kompensieren. Der Anspruch verfällt jeweils Ende Schuljahr. Die Kompensation muss mit der Kitaleitung oder der Administrativen Leitung im Voraus abgesprochen werden. Der gewünschte Termin wird von der Kitaleitung oder der Administrativen Leitung bewilligt, sofern dies ohne Einsatz zusätzlichen Personals und der Wahrung der Betreuungsqualität der Kinder möglich ist.

20          Tarife

Bei Eintritt muss ein Depot in Höhe einer Monatspauschale hinterlegt werden. Bei Austritt aus der Kinderkrippe Sonneschii und der bezahlten Elternbeiträge wird das Depot anhand der letzten Monatsrechnung gutgeschrieben. Über Kosten und Zahlungsbedingungen der Kinderkrippe Sonneschii geben die Tarifordnung sowie das Anmeldeformular Auskunft. Der Tarif muss jeweils bis zum 25. des Vormonats bezahlt werden.

 

21          Kündigung und Vertragsänderungen

Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate und läuft ab Ende des Monats in der die Kündigung eingereicht wurde. Die Kündigung ist schriftlich der Krippenleiterin oder der Stellvertretung abzugeben. Wird das Kind innerhalb der Kündigungsfrist von den Eltern abgemeldet und nicht mehr weiter betreut, sind die gesamten Elternbeiträge bis Ende der Kündigungsfrist sofort fällig.

Bei Vertragsänderungen, die eine Reduktionen der Präsenzzeit beinhaltet, ist die Krippenleiterin ebenfalls schriftlich drei Monate im Voraus zu informieren. Eine Aufstockung der Tage ist immer auf anfangs Monat möglich oder mit Zusatztagen ab sofort, wenn es freie Plätze hat.

Die Kita hat das Recht, den Betreuungsvertrag jederzeit aufzulösen. Dies insbesondere, wenn ein Grund vorliegt, der das Vertrauensverhältnis zwischen Krippe und Eltern derart beeinträchtigt, dass eine weitere Betreuung nicht mehr möglich ist (z.B. Verletzungen des Eltern- oder Betriebsreglements oder Nichtbezahlung der Elternbeiträge) und eine individuelle Übergangsregelung gesucht.

22          Qualitätskontrolle

Die Kinderkrippe Sonneschii besitzt eine offizielle Betriebsbewilligung, untersteht allen gesetzlichen und kantonalen Richtlinien und ist Mitglied des schweizerischen Kindertagesstätten Verband Kibe Suisse. Um einem hohem Qualitätsanspruch genügen zu können, werden im Betrieb regelmässige interne und externe Kontrollen in vorgenommen.

23          Versicherung

Für mitgebrachte Spielsachen, Kleider oder andere Gegenstände wird keine Haftung übernommen. Die Kinderkrippe verfügt über eine Haftpflichtversicherung, welche Personen- und Sachversicherungsansprüche decken. Von Kindern verursachte Schäden müssen durch eine entsprechende Haftpflichtversicherung der Eltern gedeckt werden.

 

24          Gültigkeit

Dieses Reglement für die Kinderkrippe Sonneschii tritt per 1. 11. 2013 in Kraft.

Überarbeitet im Dezember 2019.